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Devisen: Eurokurs gibt leicht nach – Wenig verändert zum Franken

April 7, 2020

Gegenüber dem Schweizer Franken notiert der Euro mit 1,0556 ebenfalls wenig verändert. Und der Dollar kostet 0,9777 Franken. Derweil interveniert die Schweizerische Nationalbank (SNB) wohl weiterhin am Devisenmarkt. Denn die erneut kräftige Zunahme der Sichtguthaben – diese Woche um 6,7 Milliarden nach 11,7 Milliarden in der Vorwoche – deutet daraufhin, dass sich die SNB auch in der vergangenen Woche gegen die Aufwertung des Frankens gestemmt hat.
An den Finanzmärkten sorgten einige Nachrichten, die auf eine langsamere Ausbreitung des Coronavirus schiessen lassen, für bessere Stimmung. Der Euro konnte hiervon jedoch kaum profitieren. Dagegen zeigten Konjunkturdaten einmal mehr, wie sehr die Wirtschaft unter der Corona-Krise und den ergriffenen Gegenmassnahmen

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Devisen: Eurokurs im US-Handel nur wenig bewegt – EUR/CHF knapp unter 1,06

March 31, 2020

Zum Schweizer Franken notierte der Euro am Abend weiterhin unter der Marke von 1,06. Konkret wurde das EUR/CHF-Währungspaar bei 1,0587 gehandelt, nach 1,0566 am frühen Abend bzw. 1,0592 am Morgen. USD/CHF ging zu 0,9607 um nach 0,9578 bzw. 0,9558.
Dass der Franken zum Euro nicht stärker geworden ist, dürfte wohl der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zu verdanken sein. Die SNB hat wohl auch in der vergangenen Woche weiter mit Devisenkäufen gegen eine Aufwertung des Frankens interveniert, wie es in Analystenkreisen mit Verweis auf die starke Zunahme der Sichtguthaben bei der SNB hiess.

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SNB-Zinssenkung trotz Virus-Krise wohl kein

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Corona-Krise: SNB stellt Banken zusätzliche Liquidität zur Verfügung

March 26, 2020

Die SNB greift den Banken mit einer NB-COVID-19-Refinanzierungsfazilität unter die Arme. (Bild: Shutterstock.com/Marekusz)
Der Bund, die Nationalbank (SNB und die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) haben infolge der schweren Belastung der Schweizer Wirtschaft durch die Corona-Pandemie gemeinsam mit den Banken ein Massnahmenpaket geschnürt. In diesem Rahmen führt die SNB die neue SNB-COVID-19-Refinanzierungsfazilität (CRF) ein. Wie es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch heisst, ziele diese Massnahme darauf ab, die Kreditversorgung der Schweizer Wirtschaft zu stärken, indem dem Bankensystem zusätzliche Liquidität zur Verfügung gestellt wird. Die CRF ist betragsmässig unlimitiert, und Bezüge können jederzeit getätigt werden.
Zins für

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Handel – Schweiz mit grossem Leistungsbilanzüberschuss in Q4

March 24, 2020

Den Wert des Vorjahres übertraf er sogar um gut 11 Milliarden. Der Anstieg sei vor allem auf den grösseren Einnahmeüberschuss bei den Kapitaleinkommen und beim Warenhandel zurückzuführen, teilte die Schweizerische Nationalbank (SNB) am Montag mit.
Insgesamt erhöhten sich die Einnahmen der Schweizer Volkswirtschaft von Oktober bis Dezember auf knapp 173,4 Milliarden Franken, während die Ausgaben gut 147,5 Milliarden Franken betrugen. Die Zahlen sind allerdings provisorisch und können sich noch relativ stark ändern.
Der Leistungsbilanzüberschuss ergibt sich aus einem positiven Saldo aus Waren und Dienstleistungen von 22,0 Milliarden, einem Plus bei den Primäreinkommen (Arbeits- und Kapitaleinkommen) von 6,6 Milliarden und einem Minus bei den Sekundäreinkommen

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SNB belässt Leitzins unverändert und stärkt die Banken

March 22, 2020

Die SNB steht bereit, bei Bedarf zusätzliche Massnahmen zur Sicherung der Liquidität zu treffen. (Bild: Shutterstock.com/Distinctive Shots)
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) belässt ihren Leitzins sowie den Zins auf Sichtguthaben bei -0,75%, wie sie am Donnerstag im Rahmen der geldpolitischen Lagebeurteilung mitteilte. Sie interveniert verstärkt am Devisenmarkt, um zur Stabilisierung der Lage beizutragen. Dabei betrachtet sie die gesamte Währungssituation. Negativzins und Interventionen seien notwendig, um die Attraktivität von Anlagen in Franken zu reduzieren und wirkten so dem Aufwertungsdruck entgegen. Zudem spiele die Handlungsweise der Banken für die wirtschaftliche Entwicklung in der Schweiz speziell über die nächste Zeit eine zentrale Rolle. Um die

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SNB hat 2019 wieder stärker am Devisenmarkt interveniert

March 20, 2020

Die SNB hat 2019 wieder mehr Fremdwährungen gekauft.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im vergangen Jahr Fremdwährungen im Gegenwert von insgesamt 13,2 Mrd. Franken gekauft, wie sie in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht 2019 schreibt. Das ist eine deutliche Zunahme gegenüber dem Vorjahr, in dem lediglich 2,3 Mrd. Franken für Devisenkäufe aufgewendet wurden. Grund für die verstärkte Intervention war der sich ab Mai 2019 wieder deutlich Aufwertung des Frankens. Gegenüber dem Euro hat sich die Landeswährungen innert sechs Monaten von über 1.14 Franken pro Euro auf unter 1.05 Franken abgeschwächt. Damit hat sich auch die Bilanz der SNB wieder ausgeweitet. Ende 2019 beliefen sich Aktiven und Passiven auf 861,0 Mrd. Franken Gegenüber dem

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SNB-Zinssenkung trotz Virus-Krise wohl kein Thema

March 18, 2020

Die SNB dürfte nach überwiegender Einschätzung von Experten bei ihrer Sitzung am Donnerstag ihren Zinssatz unverändert lassen – trotz des weltweiten Trends zu Zinssenkungen.

Mit zwei Ausnahmen erwarten die 29 von Reuters befragten Finanzmarktteilnehmer und Analysten, dass die Währungshüter der Schweizerischen Nationalbank (SNB) den Leitzins auf dem seit mehr fünf Jahren geltenden Rekordtief von minus 0,75 Prozent belassen. Auch die Sichteinlagen von Banken bei der Notenbank ab einem gewissen Freibetrag dürften weiterhin mit einer Gebühr von 0,75 Prozent belastet werden.
“Im Moment glauben wir nicht, dass die SNB am Donnerstag die Zinsen senken wird, aber die Situation ist stark in Bewegung und kann sich schnell ändern”, sagte Maxime Botteron, Volkswirt bei

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Geldpolitik – Coronavirus-Krise: Zentralbanken starten Notaktion gegen Liquiditätsengpass

March 16, 2020

Die EZB, die US-Notenbank, die kanadische Notenbank, die Bank von England, Japans Notenbank und die Schweizerische Nationalbank wollen dazu bestehende US-Dollar-Devisentauschabkommen nutzen, wie auch die SNB am späten Sonntagabend ankündigte.
Die sechs Notenbanken vereinbarten, zusätzlich zu bereits angebotenen Kreditgeschäften mit einwöchiger Laufzeit nun auch wöchentlich die Weltleitwährung mit einer Laufzeit von 84 Tagen in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich anzubieten. Zudem sollen die Preise bei den bestehenden Dollar-Devisentauschabkommen um 25 Basispunkte gesenkt werden.
“Die neuen Preiskonditionen und Laufzeitangebote werden solange wie nötig in Kraft bleiben, um das reibungslose Funktionieren der US-Dollar-Finanzierungsmärkte zu stützen”, erklärte die

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Aktienmärkte erneut im Panikmodus

March 14, 2020

Der SMI ist heute morgen teilweise über 6% abgesackt. (Bild: Shutterstock.com/Pavel Ignatov)
Die Aktienmärkte erlebten heute erneut einen schwarzen Tag mit Rekordverlusten: Der SMI stürzte um -9,64% auf 8270 Punkte ab, der Euro STOXX 50 um sage und schreibe -12,4% und der DAX tauchte ebenfalls zweistellig um -12,24%. Der Dow Jones lag kurz nach 18 Uhr mit -9,3% ebenfalls im tiefroten Bereich.
Bereits am Morgen hatten die Börsen mit einem Kurssturz auf das US-Einreiseverbot für Reisende aus Europa reagiert. Der Leitindex SMI war seit der Eröffnung auf Talfahrt und sackte bis 10.40 Uhr auf 6,0% auf 8603 Punkte ab, den tiefsten Stand seit Anfang vergangenen Jahres. Einen grösseren Tagesverlust gab es zuletzt Anfang 2015, nachdem die Schweizer Nationalbank die

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Aktien Schweiz: SMI hält die Gewinne

March 12, 2020

So soll EZB-Präsidentin Christine Lagarde die EU-Regierungschefs wegen der Coronavirus-Krise vor einem extremen Schock für die Wirtschaft gewarnt haben. Ohne koordiniertes Vorgehen werde Europa ein Szenario erleben, das viele an die grosse Finanzkrise 2008 erinnern werde, sagte Lagarde am Dienstagabend laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg während einer Telefonkonferenz des EU-Rats. Schritte der EZB hätten wohl Folgen auf den Frankenkurs, und die Schweizerische Nationalbank könnte unter Umständen rasch reagieren.
Der SMI gewinnt um 11.00 Uhr 1,22 Prozent auf 9’308,53 Punkte; er bewegte sich seit Handelsbeginn in einer Bandbreite zwischen 9’230 und 9’374 Stellen auf und ab. Der SLI, der die 30 wichtigsten Werte umfasst, steigt um 1,09 Prozent auf

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Devisen: Euro mit Abschlägen zu Dollar und Franken

March 11, 2020

Zum Franken neigt der Euro ebenfalls wieder leicht zur Schwäche. Im asiatischen Handel hatte sich die Gemeinschaftswährung noch oberhalb der 1,06er Marke bewegt, seit dem Vormittag ging es dann aber tendenziell wieder etwas abwärts, so dass aktuell 1,0597 Franken gezahlt werden. Der US-Dollar notiert mit 0,9328 Franken ebenfalls etwas tiefer als noch im frühen Handel.
Die generelle Krisenstimmung an den Finanzmärkten hatte dem Schweizer Franken zu Wochenbeginn einen starken Aufwärtsschub verliehen. Als gesichert kann auch angenommen werden, dass die Schweizerische Nationalbank in den letzten Tagen am Devisenmarkt interveniert hat. Nach Ansicht der Credit Suisse dürfte die SNB zunächst weiterhin mit Marktinterventionen den Anstieg des Franken bekämpfen.
Der Euro

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Wertpapierdepots klettern um fast eine Billion Franken

February 25, 2020

Aktiendepots bei Schweizer Banken befinden sich auf Rekordniveau (Bild: shutterstock)
Ende 2019 erreichte der Wertschriftenbestand in den Depots der Schweizer Banken laut den neuesten Daten der Schweizerischen Nationalbank SNB einen neuen Rekordstand von 6,72 Bio. Fr. Die Zunahme belief sich auf fast eine Bio. Franken. Genau waren es 961 Mrd. Fr. bzw. 16,7%. Dieses aussergewöhnliche Wachstum ist vor allem den haussierenden Aktienmärkten zu verdanken. So schnellte allein der Swiss Performance Index um 30,2% auf 12’838 Punkte.
Aktien behaupten sich als wichtigste Wertpapierkategorie
Dies spiegelt sich in der überproportionalen Zunahme der Aktienbestände um 517 Mrd. Fr. bzw. 23,9% auf 2,68 Bio. Fr. Der Aktienanteil an den Wertpapierbeständen kletterte denn auch auf

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Devisen: Euro stabilisiert sich nach neuem Tief seit fast drei Jahren

February 15, 2020

Derweil hält die Schwäche des Euro zum Franken weiter an. Aktuell notiert der Euro zwar mit 1,0634 wieder etwas höher als am frühen Morgen, als die Einheitswährung bei 1,0609 das Tagestief erreicht hatte. Unterhalb von 1,06 Franken hat die Gemeinschaftswährung letztmals im Sommer 2015 notiert. Der Dollar kostet aktuell etwas mehr mit 0,9807 Franken.
Laut Händlern soll die Schweizerische Nationalbank (SNB) um das Tagestief herum interveniert haben, um zu verhindern, dass der Euro hier nach unten durchrasselt. Denn dann dürfte es rasch in Richtung 1,05 oder weiter in Richtung Parität gehen, hiess es am Markt.
Nach Ansicht der Commerzbank muss sie sich nun aber langsam die Frage stellen, ob es nach wie vor Sinn mache, immer mal wieder in kleineren Tranchen am

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Grossbanken – Fünf valable Kandidaten für Rohner-Nachfolge als CS-Präsident

February 11, 2020

Urs Rohner, VR-Präsident der Credit Suisse. Bild: ZVG
Nach der Absetzung von Tidjan Thiam als operativer Chef der Credit Suisse wurde von verschiedenen Seiten auch gefordert, dass VR-Präsident Urs Rohner bereits auf die kommende Generalversammlung hin seinen Hut nimmt, so etwa vom Stimmrechtsberater Ethos. Rohner will sich aber an der kommenden GV von Ende April für ein letztes Jahr noch einmal wählen lassen. Im Jahr 2021 sollte er dann altershalber zurücktreten.
Die “SonntagsZeitung” nennt fünf valable Kandidaten als mögliche Nachfolger von Rohner und beruft sich dabei auf Kenner der Bankenszene. Es sind dies Mario Greco, der Chef der Zurich Versicherung, Thomas Jordan, den Präsidenten der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Axel Lehmann, den Chef des

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“Der Euro ist wieder günstig zu haben”

January 29, 2020

Der Schweizer Franken ist unter Aufwertungsdruck gegenüber dem Euro. (Bild: Shutterstock.com)
Vor mehr als fünf Jahren hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) den Mindestkurs von 1.20 Franken zum Euro überraschend aufgehoben und durch Devisenmarktinterventionen und Negativzinsen ersetzt. Das Resultat war eine starke kurzfristige Aufwertung des Frankens gegenüber sämtlichen Währungen. Seither hat die SNB den Leitzins bei -0.75% festgesetzt und mehrere hundert Milliarden eingesetzt, um den Währungskurs vor zu starker Aufwertung zu schützen. Insbesondere kurz nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses wurde stark am Devisenmarkt interveniert. Die Interventionen der SNB nahmen bis Mitte 2017 stetig zu. Im April 2018 notierte der Schweizer Franken dann erstmalig, aber

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Wdh Devisen: Euro fällt nach EZB zu Dollar und Franken

January 25, 2020

Wiederholung aus technischen Gründen) – Der Euro hat am Donnerstag merklich nachgegeben. Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1039 US-Dollar gehandelt. Zuvor hatte der Euro noch kurzzeitig über 1,11 Dollar notiert.

Auch zum Franken schwächte sich die Einheitswährung ab und notierte zuletzt bei 1,0707 nach 1,0733 am Morgen. Das Währungspaar USD/CHF stieg auf 0,9699 von 0,9684 Franken.
SNB-Chef Thomas Jordan hatte einmal mehr seine Position zu Negativzinsen wiederholt. Diese seien in der Schweiz eine Notwendigkeit, sagte er in einem Interview mit CNBC am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. Die Zinsdifferenz zum Euro-Raum sei wichtig und die Nationalbank könnte die Zinsen bei Bedarf weiter senken, erklärte er.
Dass der Franken auf der

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Devisen: Euro bewegt sich kaum – Warten auf EZB-Entscheidungen

January 24, 2020

Der Euro hat sich am Donnerstag vor geldpolitischen Beschlüssen der Europäischen Zentralbank (EZB) wenig bewegt. Die Gemeinschaftswährung hielt sich damit weiter in einer vergleichsweise engen Handelsspanne. Gegen Mittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1092 US-Dollar gehandelt und damit nahezu auf dem gleichen Niveau wie am Vorabend.
Auch zum Franken waren die Veränderungen zuletzt gering. Das Währungspaar EUR/CHF notierte am Mittag bei 1,0745 (Morgen: 1,0733), bei USD/CHF waren es 0,9685 (0,9684). SNB-Chef Thomas Jordan wiederholte derweil einmal mehr seine Position zu Negativzinsen. Diese seien in der Schweiz eine Notwendigkeit, sagte er in einem Interview mit CNBC am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. Die Zinsdifferenz zum Euro-Raum sei wichtig und

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Zentralbank – SNB nach fünf Jahren Negativszinsen unter Druck

January 20, 2020

Die Schweizer Fahne weht vor dem Sitz der Schweizerischen Nationalbank (SNB) in Bern (26.4.2019). Bild: Bloomberg
Fünf Jahre nach der turbulenten Abkehr der Schweiz von der Euro-Anbindung regt sich zunehmend Widerstand gegen die von den Währungshütern stattdessen ausgerufene ultra-lockere Geldpolitik. Seit die Schweizerische Nationalbank (SNB) am 15. Januar 2015 die zuvor mehrere Jahre durchgesetzte Euro-Kursuntergrenze von 1,20 Franken abrupt kippte, setzt die Notenbank auf rekordtiefe Negativzinsen von minus 0,75 Prozent und Interventionen am Devisenmarkt, um die Landeswährung zu schwächen. Denn ein starker Franken – bei Investoren als “sicherer Hafen” in unsicheren Zeiten beliebt – schmälert die Konkurrenzfähigkeit der exportorientierten Schweizer Industrie am

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Hartnäckige Frankenstärke – Auf der Suche nach den mysteriösen Franken-Käufern

January 18, 2020

Der cash Insider ist unter @cashInsider auch auf Twitter aktiv. Lesen Sie börsentäglich von weiteren brandaktuellen Beobachtungen am Schweizer Aktienmarkt.
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Am Morgen des 15. Januars 2015 waren die Devisenmärkten in Aufruhr. Dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) das Ende des Euro-Mindestkurses von 1,20 Franken verkünden würde, hatten selbst erfahrenste Marktakteure nicht erwartet. Folglich wurde der Euro vorübergehend zu 80 Rappen gehandelt und auch der Dollar gab gegenüber dem Franken deutlich nach.
Die Verwerfungen an den Devisenmärkten blieben nicht ohne Folgen für den Schweizer Aktienmarkt.
So ging der Swiss Market Index (SMI) an diesem Tag um 9 Prozent tiefer aus dem Handel. Unter die Räder kamen vor allem die Aktien von Unternehmen mit einem hohen

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Fünf Jahre Frankenschock – Wie der SNB-Negativzins die Schweizer Aktienkurse beeinflusst hat

January 16, 2020

Frontseite der Financial Times vom 16. Januar 2015 – dem Tag nach dem SNB-“Frankenschock”. Bild: cash
Nicht eine, sondern zwei Massnahmen erschütterten am 15. Januar 2015 die Schweiz und die internationale Finanzwelt. Der unmittelbare Schock war die Aufhebung der Kursuntergrenze zum Euro, welche die Nationalbank seit 2011 bei 1,20 Franken verteidigt hatte.
Was Märkte, Anleger und vor allem Sparer erst mit der Zeit so richtig zu spüren begannen, war die Einführung des Negativzinses bei -0,75 Prozent. Damit will die SNB bis heute weltweit die Spekulanten vor der Flucht in den Franken abschrecken.
Beide Massnahmen, die an jenem denkwürdigen 15. Januar 2015 beschlossen wurden, wirkten sich sofort auf die Aktienmärkte aus. Noch am selben Tag fielen die Kurse ins

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Immobilienfinanzierung – Was mit dem Saron auf Schweizer Hypothekarkunden zukommt

January 13, 2020

Andréa Maechler fordert von den Banken eine baldige Einführung des Referenzzinssatzes Saron. Bild: ZVG
Nationalbank-Direktorin Andréa Maechler schimpfte letzten Monat ein bisschen mit den Banken: Die Finanzinstitute sollten bei der Vergabe ihrer Geldmarkthypotheken zügig damit anfangen, vom Referenzzinssatz Libor abzukehren.
Denn der Libor – voll ausgeschrieben “London Interbank Offered Rate” – wird definitiv nur noch bis Ende 2021 erstellt. Der Libor gibt wieder, zu welchem Zins sich grosse Banken Geld auszuleihen bereit sind. Auf Basis dieses Zinses werden alle viele Finanzprodukte berechnet.
Libor wird Bedeutung verlieren
Beispielsweise steuerte die Schweizerische Nationalbank lange Jahre mithilfe des Libor ihren Leitzins. In einer anderen Anwendung sind sie

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Nationalbank stellt zusätzliche Ausschüttung in Aussicht

January 11, 2020

Dank der hohen Ausschüttungsreserve stellt die Nationalbank zusätzliche Ausschüttungen an Bund und Kantone in Aussicht.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) wird für das Geschäftsjahr 2019 nach provisorischen Berechnungen einen Gewinn in der Grössenordnung von 49 Mrd. Franken ausweisen. Wie die SNB am Donnerstag mitteilte, entfiel der Löwenanteil des Gewinns mit rund 40 Mrd. Franken auf Fremdwährungspositionen. Auf dem Goldbestand resultierte ein Bewertungsgewinn von 6,9 Mrd. Franken und der Erfolg auf den Frankenpositionen belief sich auf rund 2 Mrd. Franken.
Die Zuweisung an die Rückstellungen für Währungsreserven wird rund 5,9 Mrd. Franken betragen. Nach Berücksichtigung der vorhandenen Ausschüttungsreserve von 45 Mrd. Franken resultiert ein Bilanzgewinn von

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SNB – Devisenreserven der Nationalbank sinken

January 9, 2020

Per Ende des Berichtsmonats lag der Wert der Devisenreserven bei 770,80 Milliarden Franken, nachdem es Ende November noch 782,95 Milliarden Franken gewesen waren.
Der Gesamtbestand der Reserven (exkl. Gold) erreichte Ende Dezember 776,62 Milliarden nach 788,76 Milliarden Franken im Vormonat, wie die SNB am Donnerstag auf ihrer Internetseite mitteilte. Die Daten sind gemäss dem sogenannten Standard zur Verbreitung von Wirtschafts- und Finanzdaten (Special Data Dissemination Standard, SDDS) des Internationalen Währungsfonds (IWF) erstellt.
Ob und allenfalls wie stark die SNB im Dezember am Devisenmarkt interveniert hat, ist aus den Zahlen nicht genau herauszulesen. Oft ist die Entwicklung der wichtigsten ausländischen Währungen zum Franken ein Hauptgrund für die

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SNB – Nationalbank macht fast 50 Milliarden Franken Gewinn

January 9, 2020

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat gemäss provisorischen Berechnungen im Geschäftsjahr 2019 einen Gewinn von rund 49 Milliarden Franken erzielt. Der Löwenanteil des Gewinns entfiel mit 40 Milliarden auf die Fremdwährungspositionen. Auf dem Goldbestand resultierte derweil ein Bewertungsgewinn von 6,9 Milliarden, und der Erfolg auf den Frankenpositionen (mehrheitlich Negativzinsen) belief sich auf rund 2 Milliarden Franken.
Die Zuweisung an die Rückstellungen für Währungsreserven wird damit rund 5,9 Milliarden Franken betragen, wie die SNB am Donnerstag mitteilte. Nach Berücksichtigung der vorhandenen Ausschüttungsreserve von 45 Milliarden resultiere damit ein Bilanzgewinn von rund 88 Milliarden Franken.
Das Ergebnis der Notenbank ist abhängig von

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Hoher Gewinn der SNB weckt Begehrlichkeiten

January 7, 2020

Die SNB wird am Donnerstag voraussichtlich einen Gewinn von rund 50 Milliarden Franken vermelden. (Bild: Shutterstock.com)
Am nächsten Donnerstag publiziert die Schweizerische Nationalbank (SNB) ihr Finanzergebnis für das Jahr 2019. Sie dürfte gemäss den Berechnungen der UBS für das Gesamtjahr einen Gewinn von rund CHF 50 Mrd. erzielt haben, im Schlussquartal resultierte hingegen ein Verlust von rund CHF 1 Mrd. Bund und Kantone können mit einer Auszahlung von CHF 2 Mrd. rechnen.
Der grosse Gewinn basiert auf der Aktienrally des letzten Jahres, dem gesunkenen Zinsniveau und dem Kursanstieg von Gold. Der globale Aktienmarkt konnte 2019 um 25 Prozent zulegen, was bei einem Aktienportfolio von CHF 145 Mrd. zu einem Gewinn von rund CHF 35 Mrd. führte. Die

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Presseschau vom Wochenende 52 (28./29. Dezember)

December 31, 2019

NATIONALBANK: Die Schweizerische Nationalbank (SNB) dürfte gemäss Schätzung der SonntagsZeitung für das laufende Jahr einen Gewinn von gegen 50 Milliarden Franken ausweisen, nachdem 2018 noch ein Verlust von fast 15 Milliarden resultiert hatte. Für die ersten drei Quartale 2019 hatte die Nationalbank bereits einen Gewinn von 51,5 Milliarden Franken ausgewiesen, dies dank Wertsteigerungen auf den Anlagen als Folge sinkender Zinsen und steigender Aktienkurse. Im vierten Quartal dürften die Anleihenkurse wegen leicht anziehender Zinsen wieder nachgegeben haben, während die Aktienkurse weiter gestiegen sind, so die SoZ. (SoZ, S. 39)

CREDIT SUISSE: In der Credit Suisse-Beschattungsaffäre soll der von der Finanzmarktaufsicht Finma eingesetzte unabhängige

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Grüne fordert Verteuerung von klimaschädigenden Investitionen

December 28, 2019

Die Grünenpolitikerin Greta Gysin (TI) hat einen Vorschlag zur Berücksichtigung von ökologischen Aspekten bei Investitionen unterbreitet. “Wir müssen die Kosten solcher Investments internalisieren”, sagte sie dem “Tages-Anzeiger” vom Samstag.

“Es ist heute viel zu günstig, in dreckige Geschäfte zu investieren, weil die Allgemeinheit die Kosten trägt”, erklärte Gysin. Eine solche Vorgehensweise bei klimaschädigenden Investitionen hätte echte Konsequenzen, betonte sie.
Auch gewisse Kapitalanlagen der Schweizerischen Nationalbank will sie bei ihrem Vorschlag mit einbezogen wissen. “Die Nationalbank verdoppelt mit ihren Investments den gesamten CO2-Ausstoss der Schweiz”. Da müsse der Staat neue Vorschriften zur Geldanlage bei Aktivitäten etwa in der Erdölbranche

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Nationalbank ist vom Nutzen der Negativzinsen überzeugt

December 15, 2019

Die SNB hält am negativen Leitzins von −0,75% unverändert fest.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) belässt den Leitzins und den Zins auf Sichtguthaben bei der SNB unverändert bei -0,75%, wie sie an ihrer geldpolitischen Lagebeurteilung am Donnerstag mitteilte. Sie ist weiterhin bereit, bei Bedarf am Devisenmarkt zu intervenieren und berücksichtigt dabei die gesamte Währungssituation. Die expansive Geldpolitik sei angesichts der Inflationsaussichten in der Schweiz nach wie vor notwendig.
Der Franken sei weiterhin hoch bewertet, und die Lage am Devisenmarkt bleibe fragil. Die SNB betont in ihrer Lagebeurteilung, dass sie mit dem Negativzins und der Interventionsbereitschaft weiterhin der Attraktivität von Anlagen in Franken entgegenwirken und dadurch den

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Digitales Zentralbankgeld bringt laut Bundesrat gegenwärtig keinen Zusatznutzen

December 15, 2019

Der Bundesrat hat in einem am Freitag genehmigten Bericht Möglichkeiten, Chancen und Risiken eines Kryptofrankens oder e-Frankens analysieren lassen. Den Auftrag dazu hatte der Nationalrat mit der Überweisung eines Postulates von Cédric Wermuth (SP/AG) erteilt.
Viele zahlen bar
Mit dem Begriff “digitales Zentralbankgeld” ist Geld gemeint, dass im konkreten Fall die Schweizerische Nationalbank (SNB) schaffen würde, um es der breiten Bevölkerung zugänglich zu machen. Es wäre eine Ergänzung zum Notengeld und den Sichtguthaben, die die Geschäftsbanken bei der Zentralbank halten.
Laut dem Bericht könnte mit digitalem Zentralbankgeld sichergestellt werden, dass die Menschen im Land angesichts des Trends zum bargeldlosen Zahlungsverkehr Zugang zu Zahlungs- und

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Negativzinsen ab dem ersten Franken?

December 14, 2019

Hypothekarnehmer können von den Negativzinsen profitieren, während die Sparer bestraft werden. (Bild: Shutterstock.com)
Seit fünf Jahren bittet die Schweizerische Nationalbank (SNB) hiesige Banken zur Kasse. Diese bezahlen auf Giroeinlagen ab einer bestimmten Höhe einen Negativzins von 0.75 Prozent. Die Banken belasten diesen «Strafzins» vermehrt Kunden mit hohen Bargeldbeständen – meist erst ab mehreren hunderttausend Franken. Ein Ende des Negativzinsregimes sei für 2020 und auch für die folgenden Jahre nicht in Sicht, meint Comparis-Finanzexperte Frédéric Papp.
Druck auf die Banken nimmt zu
Er sieht sogar noch dunklere Wolken für Sparer aufziehen: “Banken könnten zusätzlich zu den Kontoführungsgebühren Negativzinsen auf Einlagen von Neukunden ab dem ersten

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