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Marc Meyer

Marc Meyer

Together with the professor Hans Geiger and his publisher Lukas Hässig, Dr Marc Meyer is the biggest opponent of the Swiss National Bank. Analogously to Macbeth's three widges, George Dorgan called them the three Swiss sorcerers that fight against the seemingly unlimited power of central banks. Meyer lives in a road called "hell weg" near Basel.

Articles by Marc Meyer

Negativzinsen verursachen steigende Hypo-Zinsen – erst Recht zur „Corona-Unzeit“

April 8, 2020

„Ich glaube, dass einige Kommentatoren die Strenge der eingeführten Massnahmen (Einführung der Negativzinsen, Anmerkung des Autors) noch nicht ganz begriffen haben (…).“
„Sollten die Massnahmen nicht den gewünschten Erfolg zeigen, liessen sie sich auch verschärfen (…).“ Und: „Wir werden den Mindestkurs weiterhin mit aller Konsequenz durchzusetzen.“

Das waren die Worte von SNB-Chef Thomas Jordan bei der Einführung der Negativzinsen, kurz vor der Abschaffung des Mindestkurses.
Was haben diese Negativzinsen bisher bewirkt?
Trotz ihrer Einführung vor über fünf Jahren konnten sie die Erstarkung des Frankens nicht verhindern. Kurz nach Ihrer Einführung durchbrach der Euro gegen Franken den von der SNB angeblich durchsetzbaren Mindestkurs von 1.20 und näherte sich

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Credit Spy: Ende gut, alles gut?

February 10, 2020

Was ist es, was uns im Falle des Überwachungsskandals der CS so stark verstört hat? Mir fallen drei Punkte auf.
Erstens die Tatsache, dass die Schweizer Grossbank offensichtlich einen eigenen internen geheimen Überwachungsdienst unterhält, der Arbeitnehmer auch ausserhalb des Arbeitsplatzes und ihrer Arbeitszeiten überwacht respektive bespitzelt.
Zweitens ist es verstörend, dass sich der betreffende verdeckte Überwachungsmann, der einen Badge der CS hatte, das Leben genommen hat, kurz nachdem sein Name bekanntwurde.
Drittens wurde uns deutlich vor Augen geführt, welchen Druck ausländische Grossaktionäre auf unsere Grossbanken ausüben. Moral und Ethik sind egal.
Der ehemalige, in der Zwischenzeit verstorbene Bundesrat Kurt Furgler wollte einmal eine Bundespolizei

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Gretchen-Parlament: Für Thomas Jordan ein Segen

November 4, 2019

„Gretchen-Parlament“ – diesen Ausdruck wählte ich in Anlehnung an die grüne Greta und ihre Jünger und Jüngerinnen europaweit.
Kann von einem legalen Wahlkampf die Rede sein? Grüne Frauen wurden gewählt aufgrund sexueller Übervorteilung. Ich selber war Ständeratskandidat in Basel, wurde aber an keine einzige Podiumsdiskussion zugelassen. Women only.

Keine der Ständeratskandidatinnen hatte den Stolz und forderte, mit den Männern auf Augenhöhe anzutreten – alle profitierten gerne von ihrer sexuellen Bevorzugung zu ihren Gunsten.
Falls man mich einlade, so müsse man den anderen Mann, der als Ständerat kandidiere, auch einladen, wurde mir beschieden. Mehrheitlich veröffentlichten die Medien nicht einmal mein Resultat.
Unlauterer Wettbewerb nennt man das. Ist das

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Negativzinsen – Resultat des chaotischen SNB-Konzepts

September 11, 2019

Nach der Freigabe der Wechselkurse zu Beginn der 1970er Jahre bestand das geldpolitische Konzept der SNB in sogenannten „Geldmengenzielen“. Es wurde für das kommende Jahr ein Geldmengenziel angestrebt in der Meinung, so die Inflation unter Kontrolle zu halten. Trotzdem: Die Inflation hüpfte damals aufgrund der Angebotsschocks nach Belieben rauf und runter und die SNB schaute konsterniert zu.
Trotzig hielt sie aber an ihrem Konzept fest, obwohl dieses auch theoretisch unhaltbar war: Es kann keine stabile Relation zwischen Geldmenge und Inflation geben. Es kommt darauf an, ob die Inflation aufgrund einer vergrösserten Nachfrage (verbesserte Konsumentenstimmung, erhöhte Investitionstätigkeit) oder aufgrund von Angebotsschocks (Ölpreise) steigt.
Erst gegen die

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Philipp Hildebrands Coup: Gratisgeld für EU-Bürger

August 20, 2019

Vergangene Woche stellte Philipp Hildebrand, der frühere Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank (SNB), nun Vize-Präsident von Blackrock, auf Bloomberg ein Positionspapier vor.
Verfasst hat er dieses zusammen mit anderen Autoren wie Stanley Fischer, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der US Federal Reserve (FED).

Hildebrands Vorschlag: Geld- und Fiskalpolitik sollen miteinander verschmelzen. Den Bürgerinnen und Bürgern soll Geld direkt zugeteilt werden. Die Europäische Zentralbank (EZB) soll diesbezüglich eine Vorreiterrolle spielen – Christine Lagarde sei geradezu ein Glücksfall dafür.
Schon einmal hat Philipp Hildebrand in die Tasten gegriffen und damit einiges ausgelöst. „Die Chance zum Wandel nutzen“, lautete ein ganzseitiger

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SNB sicher&solvent? Ja, meint Bern, und verweist auf Fussnote von Fussnote

August 15, 2019

Der Bundesrat behauptet, es bestehe bei der SNB kein Solvenz-Risiko. Er begründet das in seiner Botschaft an das Parlament mit einer Fussnote zu einer anderen Fussnote, die es in einer Festschrift so gar nicht gibt. Das ist liederliche Arbeit in Bundesbern; und das zu einem Thema, das staatspolitisch von grösster Tragweite ist.
Kürzlich verkündete unsere Schweizerische Nationalbank (SNB) einen Halbjahresgewinn von fast 40 Milliarden Franken. Das Eigenkapital betrage über 150 Milliarden. Festzuhalten ist jedoch, dass es sich dabei um einen Buchgewinn handelt. Die SNB-Positionen sind noch offen – bei vollem Risiko.

Nach eigenen Angaben schwächt die SNB den Franken. Um wieviel? Wir können nur schätzen. Angenommen,

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SNB erhält Lektion von der neuen Stoosbahn

August 8, 2019

Quizfrage: Was kurbelt den Schweizer Tourismus mehr an? Der Kauf von Hanf-Aktien in den USA für 80 Millionen Franken oder der Bau der Stoosbahn für 80 Millionen Franken?
Welches ist Ihre Antwort, verehrte Leserin, verehrter Leser?

Meine Antwort ist schon jetzt klar: Der Bau der neuen Stoosbahn ist ungleich viel effizienter, um den Schweizer Tourismus anzukurbeln.
Warum? Gerne begründe ich das.
Der Stoos ist eine schöne Ferienregion im Herzen der Schweiz. Gestern stiess ich auf Youtube zufällig auf ein Filmchen des kalifornischen Vloggers Wil Dasovic, einer philippinisch-US-amerikanische Fernseh-Persönlichkeit.
In seinem Titel schreibt er „World’s most beautiful mountains“. Begeistert zeigt er darin die Schönheit

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Hildebrand hatte SNB nicht verstanden: Sie muss zugunsten eigener Wirtschaft investieren

July 22, 2019

Bilderberg, Gerzensee und „Franken-Rütli“ – das sind alles Geschwister im Geiste: undurchschaubar, informell, nicht greifbar, gegen aussen, eine Versammlung der Macht, mit dem Vorspuren von Entscheiden grösster wirtschaftlicher und politischer Tragweite.
Das Volk bleibt aussen vor. Es wird aber am Schluss allfällige Konsequenzen tragen müssen.
Solche geheimen Konferenzen passen nicht in eine moderne Demokratie. Schon gar nicht in die schweizerische. Die Demokratie wird ausgehebelt.
Die Gründung der EWG (Vorläufer der EU) sowie die Einführung des Euro sollen an Bilderberger-Treffen vorgespurt worden sein. Die Einführung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) wurzelt ganz klar in Gerzensee

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Verschwörung gegen Schweiz: Was macht SNB?

May 20, 2019

„Verschwörung gegen die Schweiz?“ „Rekord-Wette von Spekulanten gegen Schweizer Franken.“ „Zur Zeit läuft die bisher grösste Währungs-Wette gegen den Schweizer Franken.“
So jüngst in Blick und Handelszeitung. Von 4 Milliarden Franken Short-Positionen gegen den Franken an der Börse in Chicago ist da die Rede.
Und: Es seien dies Wetten auf die Schweizerische Nationalbank (SNB). Deren Chef Thomas Jordan habe beteuert, die SNB könne die Zinsen noch tiefer in den Negativbereich drücken.
Das beflügle Spekulationen auf einen noch schwächeren Franken. Die Spekulanten sähen sich „von der SNB geschützt“. „Faktisch übernehme die SNB das Risikomanagement“ für die Spekulanten, steht geschrieben.
Zuerst erstaunt es, dass es

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SNB-Aktie: Goldgrube oder Fettnäpfchen?

April 15, 2019

Das Bundesgesetz über die Nationalbank (Nationalbankgesetz, NBG) besagt in Artikel 25: „Das Aktienkapital der Nationalbank beträgt 25 Millionen Franken. Es ist eingeteilt in 100’000 Namenaktien mit einem Nennwert von je 250 Franken. Die Aktien sind vollständig liberiert.“
Und in Artikel 31 Absatz 1 steht: „Vom Bilanzgewinn wird eine Dividende von höchstens 6 Prozent des Aktienkapitals ausgerichtet.“
Schliesslich folgt in Artikel 32, Absatz 2: „Wird die Nationalbank liquidiert, so erhalten die Aktionärinnen und Aktionäre den Nominalwert ihrer Aktien sowie einen angemessenen Zins für den Zeitraum nach dem Inkrafttreten des Auflösungsbeschlusses ausbezahlt. Weitere Rechte am Vermögen der Nationalbank stehen ihnen nicht

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Mit Negativzinsen die Wirtschaft ankurbeln? Nächste Irrlehre der SNB

March 5, 2019

Seit Jahrzehnten geistert die Illusion in den Köpfen der Oekonomen herum, man könne mit Zinssenkungen eine Wirtschaft ankurbeln. Den Vogel schiesst der vermeintliche „Starökonom“ von der Harvard University, Kenneth Rogoff, ab. Er prophezeit, dass künftige Wirtschaftskrisen mit Negativzinsen von bis zu minus 6 Prozent bekämpft würden.
In der jüngsten Sonntagspresse nimmt sich die NZZ, die „externe Public Relations Abteilung der SNB“, wie ein Zeitgenosse treffend formulierte, einmal mehr des Themas an. Die SNB benötigt ja dringend Unterstützung für ihre mysteriöse Geldpolitik mit den unpopulären Negativzinsen. Auf Hyper-Gewinne folgen Milliardenverluste, gestern 15 Milliarden.
Dafür ist die NZZ allemal gut. Mit einem

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Chaos-Politik der SNB mobilisiert SVP und SP: Milliarden für Vorsorge

February 4, 2019

Mit „links und rechts“ hat unsere Schweizerischen Nationalbank (SNB) ihre grosse Mühe. Da ist zunächst ihre Bilanz, bei der sie unfähig ist, „links und rechts“ voneinander zu unterscheiden. Unverstanden gerät sie nun folgerichtig auch politisch immer mehr unter Druck: konsequenterweisee von „links und rechts“.
Von „links und rechts“ wird nämlich endlich gefordert, dass die SNB ihre Überschüsse aus dem Negativzins den Schweizer Sparern zugutekommen lassen soll – und zwar dort, wo es am nötigsten ist: bei der AHV. Dies brachte gestern die SonntagsZeitung aufs Tapet.
In der schweizerischen Bundesverfassung ist verankert, dass die Geldpolitik der SNB dem Gesamtinteresse unseres Landes dienen soll. Ist es im

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Die SNB hat den Währungskrieg selbst angezettelt – und schon wieder eine Schlacht verloren

November 2, 2018

SNB Trade War – Click to enlarge
Die SNB befürchtet einen Handelskrieg, der in einen Währungskrieg münden und schliesslich zu einer grossen Depression führen könnte. Wir alle wissen, dass nach der grossen Depression der Weltkrieg kam. Die Ökonomen und Zentralbanker sind also aufs äusserste gefordert. Eine exakte ökonomische Analyse hat höchste Priorität.
SNB-Chef Jordan sagte vorgestern vor der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Bern: „Die Erfahrung mit der Grossen Depression lehrt uns, dass auf einen Handelskrieg ein Währungskrieg folgen kann.“
Vor diesem Hintergrund erstaunt es – ja befremdet es – mit welcher Oberflächlichkeit, um nicht zu sagen, mit welcher Ignoranz und Arroganz, die SNB sämtliche Warnungen

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Unsere Nationalbank befeuert Dax und Wallstreet statt SMI

September 19, 2018

Im Januar 2010 betrugen die Devisenanlagen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) 94 Milliarden Franken. Innerhalb der nächsten fünf Monate, also bis Mai 2010, explodierten diese auf 238 Milliarden. Das entspricht einem Plus von 150 Prozent (Faktor 2.5x). Was war geschehen?
In ihrer vierteljährlichen Lagebeurteilung schrieb die SNB damals im März 2010: „Die Schweizer Wirtschaft hat im vierten Quartal 2009 und zu Beginn des neuen Jahres weiter Fahrt aufgenommen. (…) Für die Schweiz erwartet die SNB im laufenden Jahr ein Wirtschaftswachstum von rund 1,5%.“
Es gab somit keinen triftigen Grund – zumindest aus volkswirtschaftlicher Sicht – innerhalb kürzester Zeit die Devisenanlagen fast zu verdreifachen.
In den Medien

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Die SNB-Zeitbombe tickt, die NZZ nickt

September 3, 2018

„Die Devisenreserve der SNB sind keine Zeitbombe, die uns einmal um die Ohren fliegt, sondern eine Art Volksvermögen“. Das behauptet die SNB-freundliche NZZ am Sonntag. Das Blatt bedient ein SNB-Klischee nach dem anderen und hat den Ernst der Lage unserer Schweizerischen Nationalbank (SNB) offensichtlich nicht begriffen.
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Die SNB habe „Geld aus dem Nichts geschaffen“ – einen „gigantischen Geldtopf“. Es handle sich dabei um eine „wundersame Entstehung von Vermögen.“ „Auch innerhalb der SNB ist unbestritten, dass die grosse Bilanz kein Problem darstellt. Es gibt überhaupt keine Notwendigkeit, diese rasch wieder zu schrumpfen.“
Die „Erträge aus diesem Vermögen könne die Schweiz eigentlich

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Ueli Maurer hat recht: Der Erste, der einsieht, dass die SNB sich hoffnungslos verrannt hat

July 5, 2018

„An der Grenze des Erträglichen“ – so beurteilt Bundesrat und Finanzminister Ueli Maurer die Bilanz der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Als ehemaliger Präsident des Zürcher Bauernverbandes ist Maurer zu einer Milchbüchlein-Rechnung fähig. Als Inhaber des eidgenössischen Buchhalter-Diplomes kann er auch eine Bilanz beurteilen.
Eine Milchbüchlein-Rechnung und einfachste Bilanzkenntnisse genügen, um zu erkennen, dass Maurers Erkenntnis überfällig ist, aber höchstwahrscheinlich zu spät kommt. Als vehementer Gegner eines EU-Beitritts hätten er und seine politischen Weggenossen längst erkennen sollen, dass die Bilanz der SNB die grösste Gefahr für die Einführung des Euro in der Schweiz und letztlich sogar für einen

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Nach Vollgeld-Schlacht: Wir Schweizer dürfen nie mehr zum Spielball ausländischer Ideologen werden

June 11, 2018

Wer sich intensiv mit der fachlichen Materie „Vollgeld-Initiative“ auseinandergesetzt hat, kann aufatmen. Wäre diese Initiative angenommen worden, hätte deren Umsetzung unser Land in ein wirtschaftliches und politisches Chaos gestürzt.
Es hätte nur zwei Möglichkeiten gegeben: entweder die Initiative einfach ignorieren und nicht umsetzen (wie das in unserem Land mehr und mehr in Mode kommt) oder sie nachträglich für ungültig erklären, weil nicht umsetzbar.
Der Initiativtext war einziger bilanzanalytischer Wirrwarr. Besichertes Vermögen der Bankkunden in Geldform hätte auf die Schweizerische Nationalbank (SNB) übertragen werden sollen. Im Gegenzug hätten die Bankkunden unbesichertes „ausserbilanzielles“ Geld erhalten

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Bricht die Italien-Krise der SNB das Genick?

June 1, 2018

Am 7. April 2017, dem Tag der Generalversammlung der Schweizerischen Nationalbank, war die Welt der Notenbank noch in Ordnung. Der Euro notierte bei 1.20 zum Franken, und SNB-Chef Thomas Jordan konnte einen Jahresgewinn für das vergangene Geschäftsjahr von 54 Milliarden Franken vorweisen.
Ein Sieg auf der ganzen Linie, konnte man meinen.
Die Lage an den Devisenmärkten kann so rasch drehen wie das Wetter in den Alpen. Aus einer gemütlichen Bergwanderung bei ruhigem Wetter kann ein tödlicher Albtraum werden bei fürchterlichem Schneesturm. Dies ist besonders dann gefährlich, wenn die Berggänger unterwegs sind mit falscher Ausrüstung.
Und je höher – desto gefährlicher.
SNB-Chef Thomas Jordan ist Bergführer in

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„Vollgeld“ ist rotester Kommunismus – lanciert vom Ausland

March 21, 2018

„Schuldfrei“ – so soll unser Geld zukünftig in Umlauf kommen. Das Wort „schuldfrei“ ist positiv besetzt. Wer möchte nicht schuldfrei sein? Jedermann. „Schuldfrei“ ist das zentrale Wort im Initiativtext der kommenden Vollgeld-Initiative, über die das Schweizervolk am 10. Juni 2018 abstimmen wird.
Die Initiative kommt daher wie der Wolf im Schafspelz. Absatz 3 des Initiativtextes besagt: „Sie (die SNB) bringt im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrages neu geschaffenes Geld schuldfrei in Umlauf, und zwar über den Bund oder über die Kantone oder, indem sie es direkt den Bürgerinnen und Bürgern zuteilt.“
In diesem Beitrag geht es darum, das Kernwort „schuldfrei“ zu durchleuchten. Was bedeutet „schuldfrei“ konkret? Was wären

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SNB-Jordan verkündet Kommunistisches – und lädt zum Gratis-Buffet

February 14, 2018

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Es geht um die Sache und Institution – nicht um eine Person. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) und ihr Chef Thomas Jordan sind aber mittlerweile dermassen eng miteinander verflochten, dass eine getrennte Beurteilung gar nicht mehr möglich ist.
Thomas Jordan ist zum Gesicht der SNB und diese eine „One-Man-Show“ geworden. Man kann Thomas Jordan sogar zum Gesicht der Schweiz erküren. Er bestimmt. Er tut es nett – aber unglaubwürdig.
„Seine“ SNB hat in 10 Jahren über 700 Milliarden Schulden angehäuft. Das sind über dreimal mehr Schulden als Bund, Kantone und Gemeinden zusammen haben – trotz vom Volk beschlossener Schuldenbremse. Ein Ende ist nicht in Sicht.
Bei Bund, Kantonen und Gemeinden

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UBS-Präsident Axel Weber wird sein blaues Wunder erleben – mit der Zahlungsunfähigkeit der SNB

January 10, 2018

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Axel Weber hat zwei Seelen in seiner Brust: eine als Ex-Notenbanker, eine als UBS-Präsident. Als Präsident der Deutschen Bundesbank hatte der Deutsche Weber gesagt, es gäbe keine Einlösungsverpflichtung der Deutschen Bundesbank für eine Banknote. „Wirtschaftlich gesehen sind unsere Banknoten eine Verbindlichkeit des Eurosystems. Dabei handelt es sich aber eher um eine abstrakte Verpflichtung. Wer der Bundesbank eine vom Eurosystem herausgegebene Banknote vorlegt, erhält die Note allenfalls gewechselt, jedoch nicht etwa in Gold oder andere Vermögenswerte umgetauscht.“
Als Bundesbankpräsident meinte Axel Weber also, gegenüber einer Banknote habe eine Zentralbank keine Verpflichtung. Das heisst,

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Bitcoin – Die Tulpenknolle des Computerzeitalters

November 29, 2017

Von 10 auf 100 auf 1’000 auf 10’000 Dollar. Das ist die Kursentwicklung von Bitcoins in den wenigen Jahren seit ihrem Bestehen bis gestern früh. Der Vergleich mit der Tulpenmanie in der Hochblüte Hollands ist nicht mehr fern. Der Preis einer kostbaren Tulpenzwiebel stieg im 17. Jahrhundert in Holland auf das über 60-fache eines durchschnittlichen damaligen Jahressalärs. So gesehen könnte ein Bitcoin aus Schweizer Sicht betrachtet also noch auf gegen 5 Millionen steigen.

Im vergangenen Jahr stieg ein Bitcoin um das 10-fache. Da der Bitcoin ähnlich einem Schneeballsystem vom Neugeldzufluss lebt, muss sein Preisanstieg auf der logarithmischen Skala kontinuierlich weitergehen.

Bitcoin Price in USD, Dec 2016 – Nov

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Zuerst verdirbt die SNB unsere Jugend mit Irrlehren, dann lässt sie sie fallen

September 7, 2017

„Und sie dreht sich doch“ murmelte Galileo Galilei, nachdem ihn die Inquisitoren gezwungen hatten, dem kopernikanischen Weltbild abzuschwören. Dieses widerlegte die damalige heliozentrische Astronomie: Die Sonne drehe sich nicht um die Erde, sondern umgekehrt: Die Erde dreht sich um die Sonne.
Eine kopernikanische Wende erleben wir zurzeit in der Geldtheorie: Die Volkswirtschaften drehen sich nicht um die Zentralbanken. Umgekehrt: Die Zentralbanken drehen sich um die Volkswirtschaften.

Die Geldtheorie ist die Grundlage der Zentralbanken für deren Geldpolitik. Sie gleicht einer Flugkarte, die den Geldpolitikern die Flugroute weist. Fehler auf der Flugkarte können fatale Folgen haben.
Nicht vergessen: Der zweite

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Wer trägt Risiko für SNB-Schuldenberg: Banken oder Volk? Darum gehts beim Staatsfonds.

June 21, 2017

Quengelware – wer kennt sie nicht? Ware, die an den Kassen der Einkaufszentren auf Augenhöhe unerzogener Kids aufgestellt ist, damit deren Quengeln Eltern zum Kaufen drängen. Ähnlich beim Schweizer Staatsfonds. Als Quengelpolitik könnte man nämlich die Begehrlichkeiten vieler Politiker bezeichnen, die lauthals deinen solchen Fonds oder sonst etwas Unnützes fordern, um die Aufmerksamkeit der Wählerinnen und Wähler zu erheischen.
Opfer solcher Politik ist seit vielen Jahren die Schweizerische Nationalbank (SNB). Brisant dabei ist, dass die SNB selber die Hauptschuld an diesen Quengeleien trägt.
Mit haltlosen Versprechen weckt die Notenbank Begehrlichkeiten. Resultat: Viele Politikerinnen und Politiker, denen es an

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Wie entsteht Geld? Nicht so, wie Thomas Jordan uns weismachen will

May 31, 2017

Technik und Wissenschaften haben sich rasant weiterentwickelt. Nur die Volkswirtschaftslehre ist auf ihrem spätbarocken Niveau sitzengeblieben. Die heutigen Notenbanken betreiben eine spätbarocke Geldpolitik, basierend auf Goethes Faust. Mephisto, der Teufel in Goethes Stück, lügt den König an, er könne einfach Geld drucken und einen Wert darauf schreiben: „Zu wissen sei es jedem, der’s begehrt: Der Zettel hier ist tausend Kronen wert.“ So entstehe Geld – meint man noch heute.
Die Schweizerische Nationalbank „keine Limiten“
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) behauptet stur, sie habe „keine Limiten“, könne „unbeschränkt Geld aus dem Nichts drucken“ und unbeschränkt Euros, Dollars und Yen kaufen – folglich die ganze

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Gefühlskältester Event des Jahres: Die GV der grössten Zockerin aller Zeiten

May 4, 2017

Wie jedes Jahr fand auch diese letzte Aprilwoche der wohl gefühlskälteste Grossanlass der Schweiz statt: die Generalversammlung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) im alten Casino in Bern. Der Ort „altes Casino“ hätte nicht treffender gewählt sein können von der grössten Zockerin aller Zeiten.

Im Schnitt hat die SNB im vergangenen Geschäftsjahr pro Woche eine bis zwei Milliarden Franken Volksschulden gemacht und das Geld aus der Schweiz in die grosse weite Welt hinausgeworfen. Die SNB hat somit schon fast 700 Milliarden Schulden gemacht – fast hunderttausend Franken pro Bewohner. Und es geht weiter.
Mit düsterer Mine, als ginge es um eine Gerichtsverhandlung mit anschliessendem Todesurteil, eröffnete Jean Studer, Präsident des SNB-Bankrates, die Generalversammlung. Seine Beteuerung, er möchte eine konstruktive Diskussion über die SNB, war ein Schlag ins Gesicht all jener, die sich Sorgen machen um die ständig weiter wachsenden Schulden der SNB.
Sorgen bezüglich der SNB-Bilanz sind für Studer offenbar nicht konstruktiv.

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Unsere Exporteure sind die neuen Bauern. Statt deren Milch ist ihr Euro garantiert

March 31, 2017

Wie hoch würde der Euro gegenüber dem Schweizerfranken notieren ohne die Interventionen unserer Schweizerischen Nationalbank (SNB)? Das ist eine hypothetische Frage, die wissenschaftlich nicht exakt beantwortet werden kann. In der Nationalökonomie können wir ja keine Versuche im Labor durchführen.
Trotzdem müssen wir irgendeine Vorstellung haben, was die Interventionen der SNB am Devisenmarkt überhaupt bringen. Diese kosteten uns ja in den vergangenen Wochen immerhin rund 5 Milliarden pro Woche oder rund 1 Milliarde pro Tag.

Glühende Befürworter der SNB-Interventionen aus Kreisen der Exporteure oder der Tourismusbranche würden wahrscheinlich behaupten: Ohne Interventionen der SNB wäre der Euro/Franken-Kurs möglicherweise 15 oder gar 20 Prozent tiefer.
Skeptiker der SNB-Interventionen würden dem wahrscheinlich entgegenhalten und behaupten: Ohne Interventionen der SNB wäre der Euro/Franken-Kurs möglicherweise 5 Prozent tiefer.
Bildet man einen Schnitt aus diesen beiden unterschiedlichen Beurteilungen, so kommt man zum Resultat, dass ohne Interventionen der SNB der Euro/Franken-Kurs schätzungsweise rund 10 Prozent tiefer notieren würde.

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Schuld an der Steuerklatsche sind die honorigen Ökonomen

February 19, 2017

Sieben Bundesräte, das Parlament, alle Finanzdirektoren und alle Wirtschaftsverbände waren für die Steuerreform. Millionen wurden in den Abstimmungskampf investiert. Trotzdem ging die geplante Steuerreform III mit rund 60 Prozent bachab. Ein klareres Misstrauensvotum kann man sich kaum vorstellen. Das Volk ist seiner Regierung nicht mehr gefolgt. Wo liegen die Gründe?

Ganz klar: Der breite Mittelstand denkt immer mehr mit. Angstmacherei und Slogans wie „Verlust der Arbeitsplätze“ „Druck aus dem Ausland“ oder „tiefere Steuern führen zu höheren Steuereinnahmen“ und dergleichen werden hinterfragt – und das ist gut so. Den Befürwortern mangelte es an einfachen, logischen und nachvollziehbaren Argumenten.
Allzu durchschaubar war, dass viele Unternehmen und ihre Lobbyisten in Bern versuchten, die Unternehmenssteuerreform III für ihre eigenen Zwecke zu missbrauchen. Verstecktes Ziel war es, eine allgemeine Steuersenkungsrunde zugunsten der Unternehmen und zulasten des arbeitenden Mittelstandes einzuläuten (siehe „Steuerreform holt sich das Geld dort, wo sich keiner wehrt – beim arbeitenden Mittelstand“).
Das misslang gründlich.
Die grösste Schuld an der schweren Niederlage der „classe politique“ trägt jedoch die heutige Wirtschaftswissenschaft.

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Ist die SNB fachlich überfordert?

February 12, 2017

„Die SNB druckt Franken und kauft mit dem Geld Anleihen oder Aktien in Fremdwährungen.“ Diese Behauptung wurde in den vergangenen Tagen einmal mehr flächendeckend von den Schweizer Medien kolportiert. Vorausgegangen war ein „Montagsinterview“ von SNB-Chef Thomas Jordan in der Süddeutschen Zeitung.

Das deckt sich mit früheren Behauptungen der SNB, wonach sie „unbeschränkt“ Liquidität, sprich eigene Zahlungsmittel, „schöpfen“ und damit „unbeschränkt“ Devisen kaufen könne.
Nicht zum ersten Mal schreibe ich von einem schwerwiegenden Überlegungsfehler der SNB, der die Schweiz teuer zu stehen kommen könnte. Unsere SNB ist aber offensichtlich lernresistent – fachlich überfordert.
Würde die SNB ihre Euros bezahlen mit selbst geschaffenem Geld, wie sie behauptet, so würde das heissen, dass es in der Bilanz der SNB gar kein Geld mehr geben könnte. Sie hätte es ja ausgegeben.
Ein Vergleich: Angenommen, ein Leser bezahle einen Gegenstand mit Geld. Was passiert in der Buchhaltung des Lesers? Er tauscht den Vermögenswert „Geld“ gegen den erworbenen Gegenstand ein. Seine Bilanz bleibt gleich gross. Der Vermögenswert „Geld“ ist aber durch einen anderen Vermögenswert ersetzt worden.
Das Geld, mit dem er den Vermögenswert gekauft hat, wird aufgrund des Kaufs aus seiner Bilanz ausgebucht.

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Steuerreform holt das Geld dort, wo sich keiner wehrt: Im arbeitenden Mittelstand

January 18, 2017

Die kommende Abstimmung über die Unternehmenssteuerreform III führt uns einmal mehr vor Augen, wie hoch komplex diese Materie ist. Ein „Normalsterblicher“, also jemand, der sich nicht von Berufes wegen mit Steuerfragen auseinandersetzt, dürfte mit den Abstimmungsunterlagen masslos überfordert sein. Ja, selbst Ökonomen, die Fragen zur Besteuerung studiert haben, dürften bald am Ende ihres Lateins sein.

Kommt hinzu, dass die Volkswirtschaftslehre – in der Fiskaltheorie genauso wie in der Geldtheorie – ein Wirrwarr von Irrlehren präsentiert, die keineswegs weiterhelfen, sondern im Gegenteil nur verwirren.
Da ist beispielsweise von „zyklischer“ oder „antizyklischer“ Fiskalpolitik die Rede: In einer Wirtschaftskrise soll

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